Aug 03

Einen sicherlich sehr interessanten Beitrag über die Auswirkungen, die durch Tauchtouristen im Urlaubsparadies Ägypten das Meer dort gefährden, wird heute abend auf WDR ausgestrahlt.

Datum: 3. August 2009
Uhrzeit: 22:00 - 22:45 Uhr
Sender: WDR
Titel: Bedrohte Paradiese - Ägypten - Wie Tauchtouristen die Unterwasserwelt zerstören

Inhalt:

Deutsche Tauchtouristen haben ein neues Paradies entdeckt: Die Korallenriffe im Roten Meer. Vier Millionen Sporttaucher kommen inzwischen Jahr für Jahr dorthin, der Großteil aus Deutschland. Die Küste wird zu einer Art neuem Mallorca. Dieser Boom hat eine Kehrseite: Die Massen von Tauchern, darunter unzählige Tauchrowdies, zerstören ein einzigartiges Unterwasserparadies. Auch an Land nimmt die Umweltzerstörung ihren ungehemmten Lauf: Neue Hotelanlagen entstehen, und der Müll wird täglich im Meer entsorgt. Eine regelrechte Decke vor allem aus Tonnen von Plastikmüll liegt auf vielen Buchten. Inzwischen wehren sich Bewohner gegen die rücksichtslosen Touristen und Reiseveranstalter vor allem aus Deutschland. Sie haben sich zur größten Umwelt-Bürgerbewegung Ägyptens zusammengeschlossen und wollen die Zerstörung ihrer einzigartigen Unterwasserwelt aufhalten. Doch kann das überhaupt noch gelingen?  die story dokumentiert die letzten Tage in einem bedrohten Paradies: Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen die Schönheit, aber auch die Zerstörung der Korallenriffe im Roten Meer.  Der Film “Ägypten - Letzte Tage im Paradies” erhielt beim internationalen EKOFILM Festival 2008 den Hauptpreis für die beste journalistische Leistung sowie den DUH-Umwelt-Medienpreis 2008. Jetzt fahren die story-Autoren erneut ans Rote Meer. Was hat sich geändert seit der Erstausstrahlung vor einem Jahr?

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team von Telereisen.com

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Aug 01

Wer heute nachmittag noch nichts zu tun hat, interessiert sich vielleicht für einen Beitrag über Costa Rica, der auf ARD ausgestrahlt wird.

Datum: 1 August 2009
Uhrzeit: 16:00 - 16:30 Uhr
Sender: ARD
Titel: Costa Rica - Amerikas Musterländle

Inhalt:

Zwischen Nicaragua und Panama liegt auf der zentralamerikanischen Landenge Costa Rica. Das kleine Land lockt mit traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind als in ganz Europa. Und das Land vermarktet sich als Öko-Paradies. Heute steht fast ein Drittel der Gesamtfläche von Costa Rica unter Naturschutz. Der Erhalt der Artenvielfalt ist Regierungsprogramm. Der Film will dieses ökologische Musterland näher unter die Lupe nehmen und besucht eine Lodge im Regenwald. Hier kann man mit der Seilbahn über die Baumwipfel fahren und so die Natur erkunden. Für die Maleku-Indianer sind die Wälder heilige Stätten, in denen ihre Götter leben. Mit ihnen ist das Filmteam unterwegs und sie treffen dabei auch auf Europäer, für die die Bäume ebenfalls eine besondere Bedeutung haben. So pflanzt eine deutsche Firma edle Hölzer wie Teak oder Mahagoni ökologisch an, um sie nach 20 Jahren gewinnbringend zu vermarkten - der Wald als Renditeobjekt. Das Filmteam besucht die Kokosinsel, 500 Kilometer vor der Küste Costa Ricas im Pazifik gelegen - sie gilt als die “Schatzinsel” schlechthin, und dem Autor Stevenson soll sie als Vorlage gedient haben, als er sein berühmtes Buch von der “Schatzinsel” schrieb. Doch heute ist die Insel ein Naturschutzgebiet und sie ist berühmt für ihre maritimen Reichtümer - nirgendwo anders gibt es etwa eine so große Ansammlung von Hammerhaien wie vor dieser Kokosinsel. Zurück an Land sieht sich das Filmteam auch die großen Bananenplantagen an. Bis vor nicht all zu langer Zeit standen sie in der Kritik wegen der Verwendung von Pesitiziden und der schlechten Behandlung ihrer Arbeitskräfte - heute geben sie sich auch ganz “öko”.

Ein schönes Wochenende wünscht

das Team von Telereisen.com

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Jul 31

Heute abend gibt es wieder einen interessanten Beitrag auf arte aus der Reise Inselträume. Diesmal geht es auf die Azoren, einem Reiseziel, dass sicherlich viele noch nicht auf ihrem nächsten Reiseplan stehen haben.

Datum: 31. Juli 2009
Uhrzeit: 20:15 - 21:00 Uhr
Sender: arte
Titel: Inselträume - Azoren

Inhalt:

Die Azoren sind eine Gruppe von neun großen und mehreren kleinen Vulkaninseln im Atlantik, etwa 1.500 Kilometer westlich des europäischen Festlands. Schnell ändert sich das Wetter auf den Inseln und täglich muss mit Regen gerechnet werden.  São Miguel ist die Hauptinsel der Azoren. Ihre Hauptstadt, Ponta Delgada, ist zugleich die größte Stadt des Archipels. Früher wanderten wegen des harten Lebens auf den Azoren zahlreiche Bewohner aus, vor allem nach der Einstellung des Walfangs. Von Ponta Delgada zogen Mitte des 20. Jahrhunderts viele Menschen nach Brasilien, nach Kanada und in die USA. Heute leben auf den Inseln noch rund 250.000 Azoreaner, im Ausland dagegen über eine Million. Zurzeit hat die Abwanderungswelle nachgelassen. Die jungen Leute bleiben lieber in ihrer Heimat, die trotz der kapriziösen Wetterverhältnisse eine hohe Lebensqualität bietet. Wer den Atlantik per Segelschiff überqueren will, muss aufgrund der Winde die Azoren passieren. So machten mehrere Jahrhunderte lang Kaufleute auf der Rückkehr von Indien und Amerika auf São Miguel Station und trugen zum Wohlstand der Insel bei. Landwirtschaftliche Produkte wie Orangen, Rüben und Tabak wurden auf das portugiesische Festland und vor allem nach Großbritannien exportiert. Trotz der wachsenden Bedeutung des Tourismus ist die Landwirtschaft bis heute der wichtigste Wirtschaftszweig auf den Azoren. Die hier angebaute Ananas gilt als besondere Delikatesse. Außerdem gibt es auf dem Archipel die einzige Teeplantage innerhalb der Europäischen Union.  Hintergrundinformationen: Inselbewohner sind in der Regel stolz auf die Besonderheiten ihrer abgeschiedenen Welt. Die 20-teilige Dokumentationsreihe besucht einige der schönsten Inseln der Welt und stellt ihre Eigenarten vor. Zu sehen sind spektakuläre und exotische Landschaften im Innern der Eilande und außergewöhnliche Küstenregionen mit ihren Stränden. Außerdem wird die besondere Tier- und Pflanzenwelt der Inseln vorgestellt. Inselbewohner präsentieren sich mit ihren Sitten und Gebräuchen, ihren speziellen Lebensgewohnheiten und ihrer regionalen Küche. In dieser Folge: Die zu Portugal gehörenden Azoren liegen etwa 1.500 Kilometer westlich des Mutterlandes im Atlantik. Bekannt ist die Inselgruppe für ihr wechselhaftes Wetter. Früher war sie erster Anlaufpunkt der aus Amerika und Indien heimkehrenden Frachtsegler. Von hier aus gingen die begehrten exotischen Waren weiter nach ganz Europa.

Viel Spaß dabei & besten Gruß

Ihr Team von Telereisen.com

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Jul 28

Für viele ist sicherlich Jamaika das Karibik-Reiseziel schlechthin. Bei arte kommt heute abend im Zuge einer 20-teiligen Dokumentationsserie ein Bericht über dieses Urlaubs- paradies.

Datum: 28. Juli 2009
Uhrzeit: 20:15 - 21:00 Uhr
Sender: arte
Titel: Inselträume - Jamaika

Inhalt:

Inselbewohner sind in der Regel stolz auf ihre Besonderheiten Die 20-teilige Dokumentationsreihe besucht einige der schönsten Inseln und stellt ihre Eigenarten vor. In dieser Folge: Die herrlichen Strände Jamaikas sind bei amerikanischen Touristen sehr beliebt.  Rund drei Millionen Menschen leben auf der Karibikinsel Jamaika, die Hälfte davon in Kingston. Zwei Drittel der Hauptstadtbewohner sind “downtown” in den Armenvierteln zu Hause. Hier ist Gewalt an der Tagesordnung. Ein Schauspiellehrer versucht, die Energie der Heranwachsenden durch Theater und Musik in sinnvolle Bahnen zu lenken. Eine junge Frau moderiert im Radio eine tägliche Sendung für junge Mädchen und spricht insbesondere schwangere oder mit Aids infizierte Minderjährige an. Im Ghetto erinnern Mauersprüche an ermordete Jugendliche und an Helden der Schwarzenbewegung, wie Martin Luther King, Marcus Garvey und natürlich Bob Marley. “Uptown” - jenseits der unsichtbaren Grenze durch Kingston - wohnen die reichen Jamaikaner, darunter der größte Produzent der einheimischen Kaffeesorte “Blue Mountain” - mit einem Kilopreis von 50 Euro der teuerste Kaffee der Welt - und der größte Fleischimporteur des Landes, der aus einer ethnisch gemischten Familie stammt und für den jamaikanischen “Melting Pot” steht. Im ländlich geprägten Zentrum der Insel betreibt ein Jamaikaner chinesischer Herkunft eine kibbuzähnliche Gemeinschaftsfarm. Hier lernen junge Menschen aus westlichen Ländern landwirtschaftliche Techniken. Ein junger Deutscher entdeckt dabei, dass Jamaika mehr zu bieten hat als Cannabis und Reggae. Im Norden zeigt sich Jamaika wieder von einer anderen Seite. In der bei nordamerikanischen und europäischen Touristen sehr beliebten Gegend befindet sich das teuerste Hotel der Insel. Hier, wo eine einzige Übernachtung 1.500 Euro kostet, verbrachte Marilyn Monroe ihre Hochzeitsnacht mit dem Dramatiker Arthur Miller. Ganz Jamaika steht bis heute unter dem Einfluss der Rastafari-Bewegung.

Mit freundlichen Grüßen

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Jul 27

Heute abend kommt im WDR eine sicherlich sehr interessante Dokumentation über die etwas andere Seite der Kanaren:

Datum: 27. Juli 2009
Uhrzeit: 22:00 - 22:45 Uhr
Sender: WDR
Titel: Bedrohte Paradiese: Die Kanaren - Inseln der Umweltsünder

Inhalt:

Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote: Für Millionen Deutsche sind die Kanarischen Inseln das Top-Urlaubsziel. Hier ist alles geboten, Animation im Hotel und deutsches Bier am Strand inklusive. Doch die Kanaren haben auch eine andere Seite. Wenige Kilometer hinter dem Strand, im Landesinneren, kann man fast unberührte Landschaften finden, hierher verirren sich nur wenige Touristen.  Doch das Paradies ist bedroht: Nach wie vor werden Hotels mitten in Naturschutzgebieten gebaut und renoviert. Vielfach illegal und ohne Baugenehmigung. Mitunter schreitet die spanische Justiz ein, doch bewirkt hat sie kaum etwas. Zu mächtig sind Hotelbesitzer und Bauunternehmer. Und deutsche Tourismuskonzerne verdienen oftmals mit. Naturattraktionen wie der Nationalpark am “Teide”, dem höchsten Berg Spaniens, vermüllen zunehmend. Zahllose Trekkingtouristen lassen ihren Abfall einfach am Wegrand liegen. Und giftige Abwässer aus mangelhaften Kläranlagen zerstören die empfindliche Unterwasserwelt.  Zusammen mit dem renommierten Meeresbiologen Robert Hofrichter dokumentieren die story-Autoren die bedrohte Umwelt auf den Kanarischen Inseln. Sie sprechen mit einheimischen Umweltschützern, die oftmals auf verlorenem Posten gegen gigantische Wirtschaftsinteressen kämpfen. Und sie konfrontieren deutsche Reiseveranstalter mit den Folgen des grenzenlosen Massentourismus. Die Schönheit der an vielen Stellen noch intakten Unterwasserwelt zeigt der bekannte Tauchkameramann Jörg Matzky in beeindruckenden Aufnahmen. Doch auch hier ist das Paradies bedroht: Zugebaute Strände, Abwässer und Überfischung zerstört die Lebensgrundlage vieler Tiere und Pflanzen unwiederbringlich.

Mit freundlichen Grüßen

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